Eucharistiefeier am Vorabend zu Allerheiligen in Düsseldorf

Am 31. Oktober 2016, dem Vorabend des Hochfests Allerheiligen, versammelten sich Mitglieder und Freunde der Christ-Katholischen Gemeinde St. Willibrord zu einer Eucharistiefeier in familiärem Rahmen. In seiner Predigt legte der im August geweihte Priester Dr. Daniel Gerte (Warstein) das Festtagsevangelium aus:

Selig die Barmherzigen – sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig, die reinen Herzens sind – sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften – sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.

(Mt 5, 7-9)

Auszug aus Dr. Gertes Predigt:
Die Heiligen haben sich für mehr Bescheidenheit eingesetzt, für mehr Mitgefühl, für Gewaltlosigkeit, für Gerechtigkeit, für ungeheuchelte Barmherzigkeit, für Frieden. Alle diese Aspekte sind zeitlos, sie sind für jedes Zeitalter bedeutend und nötig! Es ist gut, dass es Menschen gibt, die uns dies immer wieder ins Bewusstsein rufen.

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Die Messe zeichnete sich durch einen ökumenischen Geist im besten Sinne aus: Zu Gast in einer anglikanischen Kirche, mit einem Kirchenmusiker der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche als Kantor, waren Christen aus fünf Konfessionen versammelt, um eine Eucharistiefeier der altkatholischen Tradition mit ostkirchlichen Elementen zu begehen. Im Anschluss fand ein Kirchen-Café statt, das Angehörige der Gemeinde liebevoll ausgerichtet hatten.

Der nächste Gottesdienst wird am Vorabend des 2. Adventssonntags, den 3. Dezember, wiederum um 19 Uhr in der Englischen Kirche (Rotterdamer Straße 135, 40474 Düsseldorf)  stattfinden. Wir werden traditionelle Adventslieder singen und die heilige Eucharistie feiern. Sie sind herzlich eingeladen!

Haussegnung im Rheinland

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Die Segnung der von Christen bewohnten Häuser ist seit der Antike nachweisbar. Bereits in ältester Zeit wurde sie zeichenhaft begleitet von der Besprengung mit Weihwasser unter Gebet (z.B. die Orationes pro aspersione aquae im Gelasianischen Sakramentar). Diesen Brauch führt auch die Christ-Katholische Kirche fort, jüngst in einem Privathaus im nördlichen Rheinland.

Primizmesse in Düsseldorf – Deo gratias

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Am Sonnabend, den 1. Oktober, feierte unser neuer Priester Dr. Daniel Gerte (Warstein) seine Primizmesse in Düsseldorf. Ursprünglich hätte die Eucharistiefeier in der Englischen Kirche, die der örtlichen anglikanischen Gemeinde (Christ Church Düsseldorf) gehört, stattfinden sollen. Da dies jedoch aufgrund einer technischen Schwierigkeit kurzfristig unmöglich war, wäre unsere Gemeinde fast in Bedrängnis geraten. Dankenswerterweise stellte die Düsseldorfer Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche ihre Erlöserkirche spontan für die Feier der Primiz zur Verfügung. DEO GRATIAS.

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[Arbeiter im Weinberg; Echternacher Evangeliar, vor 1050]

Dr. Gerte hielt eine Predigt über das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16). In Auseinandersetzung mit der Existenzphilosophie Sören Kierkegaards erläuterte er die Notwendigkeit, die eigene Lage nicht mit den Segnungen anderer zu vergleichen. Jesus Christus lädt dazu ein, derartiges Vergleichen als Quelle von Unzufriedenheit und Missgunst abzulegen und stattdessen die Perspektive zu wechseln: nämlich den Nächsten mit den Augen (des in Christus selbst zu einem Menschen gewordenen) Gottes zu sehen. Das Bewusstsein für die Gotteskindschaft aller Christen ist hierzu ein Schlüssel.

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Im Anschluss an die Eucharistiefeier spendete der Neupriester den Primizsegen. Die Feier klang aus bei einem Empfang, der den Feiernden aus verschiedenen Gegenden Nordrhein-Westfalens Gelegenheit zum Gespräch mit den Gästen aus der Ökumene bot, darunter Geistliche und Laientheologen aus der altkatholischen, lutherischen und römisch-katholischen Kirche.

primiz_daniel_gerte3Dr. Daniel Gerte wurde am 13. August von Bischof Dr. Roald Nikolai Flemestad (Oslo) in Ebenweiler geweiht und verantwortet nun den christ-katholischen Gemeindeaufbau in Westfalen.

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Die nächsten christ-katholischen Eucharistiefeiern in Düsseldorf finden statt am:
Montag, 31. Oktober 2016, 19 Uhr – Vorabend des Allerheiligenfests
Samstag, 3. Dezember 2016, 19 Uhr – Vorabend des 2. Adventssonntags
Die Messen werden in der Englischen Kirche (Rotterdamer Straße 135, 40474 Düsseldorf-Stockum) gefeiert. Für die ökumenische Gastfreundschaft ist der örtlichen anglikanischen Gemeinde (Christ Church Düsseldorf) zu danken. Eine Anfahrtsskizze findet sich hier.

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Sie sind herzlich eingeladen – gern dürfen Sie die Einladung auch weitergeben!

Kursangebote zu Ethik und Theologie im Alltag

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[hl. Martin von Tours; kreto-venetianische Ikone, ca. 1500]

Ab September finden unter dem Titel Sinn.Punkt vier sonntägliche Angebote zu theologisch-philosophischen Themen unter der Leitung von Dr. Daniel Gerte in der Liobaschule Warstein statt . Die Kursteilnehmer gehen in der ersten Sitzung der Frage nach, was die Würde des Menschen ausmacht – eine Frage, die aktueller denn je erscheint. Die Anschlussthemen werden beim ersten Treffen festgelegt.

Danach besteht im Dezember das Angebot, unter Anleitung von Dr. Daniel Gerte und Peter Hunecker den Kompositionen einiger ausgewählter Advents- und Weihnachtslieder auf die Spur zu kommen. Traditionelles Liedgut – will es verstanden werden – muss kontextualisiert und übersetzt werden. Zusammen gehen wir beispielsweise der Frage nach, warum ein Ros´ mitten im Winter entsprungen ist, welche zudem noch von der Art Jesse entstammt.

Die Kurse finden im Rahmen der Volkshochschule Lippstadt statt. Weitere Informationen:

Zu beiden Veranstaltungen sind Sie herzlich willkommen!

Dalheimer Klostermarkt verbindet Christ-Katholiken miteinander

Der Dalheimer Klostermarkt führte Mitglieder der Christ-Katholischen Kirche sowohl als Aussteller als auch als Besucher am 27. und 28. August zusammen: Wie stets waren die Brüder der Abtei St. Severin (Kaufbeuren) auch in diesem Jahr wieder auf Europas größtem Klostermarkt vertreten. Neu war, dass die Mönche erstmals von einer Gruppe der Christ-Katholischen Gemeinde St. Willibrord (Nordrhein-Westfalen) Besuch erhielten. Auf dem Klostermarkt boten die Brüder aus Kaufbeuren nicht nur ihre Klosterprodukte an, sondern waren auch am spirituellen Rahmenprogramm beteiligt.Klostermarkt

Zweiter christ-katholischer Priester für Nordrhein-Westfalen geweiht

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[Entschlafung der Gottesgebärerin; byzantinisches Mosaik, 14. Jh.]

Am Samstag, den 13. August 2016, weihte Bischof Dr. Roald Nikolai Flemestad (Oslo) die beiden Diakone Dr. Daniel Gerte (Warstein) und Klaus Klein (Bogen) zu Priestern. Daniel Gerte studierte Theologie und Philosophie in Paderborn und wurde an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt am Main promoviert; er wird künftig den Gemeindeaufbau in Westfalen verantworten. Klaus Klein ist Notfallseelsorger des Bayerischen Roten Kreuzes; nach seinen theologischen Studien schloss er ein Masterstudium in Religionswissenschaft ab.

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Die Priesterweihe fand in Ebenweiler statt. Musikalisch wurde sie insbesondere von einer Choralschola von Benediktinermönchen aus Niederaltaich mit Gesängen aus der russisch-orthodoxen und der gregorianischen Tradition gestaltet. Der Feier ging eine Theologenbegegnung der altkatholischen Union von Scranton voraus, zu der Geistliche aus Norwegen, Schweden, Frankreich und verschiedenen Regionen Deutschlands angereist waren. Unter den zahlreichen Gästen waren der Erste Bürgermeister der Stadt Bogen Franz Schedlbauer, der Altbürgermeister von Ebenweiler, Bundespolizeiseelsorger P. Dr. Gabriel Wolf OPraem sowie Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes.

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Litanei

Bischof Roald Nikolai (Flemestad) ging in seiner Predigt auf die in der Allerheiligenlitanei greifbare Verbundenheit von ecclesia militans und ecclesia triumphans ein. Zudem betonte er als Grundlage des priesterlichen Dienstes sowohl die liturgische Dimension der apostolischen Christusnachfolge („Tut dies zu meinem Gedächtnis“, Lk 22,19) als auch die persönliche Freundschaft mit Jesus Christus (Joh 15,15): Christi „Joch ist sanft und [s]eine Last ist leicht“ (Mt 11,29), da der menschgewordene Gott stets auf der anderen Seite des „Joches“ mitträgt.

Handauflegung

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Im Anschluss an die Eucharistiefeier zur Priesterweihe spendeten die Neupriester den Primizsegen und empfingen vom Bischof das Antimension. Dies ist ein Altartuch mit ikonographischer Darstellung (Christus im Grab), welches – mit oder ohne eingenähte Reliquien – nach ostkirchlichem Vorbild die Verbundenheit der Neupriester mit dem Bischof durch die Feier der Eucharistie veranschaulicht.

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Antimension

Die Primizmesse fand am Sonntag, den 14. August, im Rahmen des „Bildwiesenfests“ im Brunnenhof in Ebenweiler statt. Das Bildwiesenfest wird alljährlich um das Hochfest Mariä Entschlafung von der Filiatur St. Andreas (Ebenweiler), die zur Ökumenischen Zisterzienserabtei St. Severin (Kaufbeuren) im Orden von Port-Royal gehört, ausgerichtet.

Mit dem Neupriester Dr. Daniel Gerte hat die Christ-Katholische Kirche nun einen zweiten Seelsorger in Nordrhein-Westfalen; ihm ist der Gemeindeaufbau in Westfalen anvertraut. Im nördlichen Rheinland sowie in Südwestfalen sind aus diesem Anlass weitere Primizmessen geplant (Ankündigung folgt).

Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen, zum Lob und Ruhme seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche. – Dank sei Gott, dem Herrn.

Veranwortlicher der Christ-Katholischen Kirche für Westfalen:
Priester Dr. Daniel Gerte
59581 Warstein
E-Mail: gerte@christ-katholisch.net

Erste christ-katholische Eucharistiefeier in Düsseldorf

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Am 29. Juli, dem Festtag der hl. Martha von Bethanien und des hl. Olav Haraldsson, fand in Düsseldorf die erste öffentliche Eucharistiefeier der Christ-Katholischen Gemeinde St. Willibrord statt. Die heilige Messe wurde dank der ökumenischen Gastfreundschaft der anglikanischen Gemeinde in der Englischen Kirche an der Rotterdamer Straße 135 (gegenüber dem Rheinufer, am Rande des Nordparks) gefeiert. Neben Düsseldorfer Besuchern waren auch Christen aus anderen Städten des Rheinlands und sogar aus Westfalen angereist, darunter auch Priesteramtskandidat Dr. Daniel Gerte (Warstein).Engl._Kirche_D
Der Eucharistiefeier ging die Feier der Versöhnung im Narthex mit anschließender Eingangsprozession voraus. Die Homilie schlug den Bogen vom Festtagsevangelium (Lk 10,38-42: Martha und Maria) über die aristotelische Tugendlehre hin zur Theologie und Spiritualität des Ressourcement. Das Hören des Wortes Gottes in der Gemeinschaft der Kirche, welches in unserer nordamerikanischen Mutterkirche (PNCC) den Sieben Sakramenten zugerechnet wird, wurde als Grundpfeiler christlicher Spiritualität und Ethik erarbeitet. Kirchenmusikalisch zeichnete sich die Feier dadurch aus, dass erstmals seit Längerem wieder gregorianische Gesänge (in deutscher Sprache) in der Englischen Kirche erklangen. Kirchenbaulich besticht die Englische Kirche durch die warme, schlichte Innengestaltung mit verschiedenen edlen Hölzern, die dennoch Raum für einen Hochaltar, Altarschranken, Priestersedilie und Seitenkapelle im Narthex bietet.29072016b
Am Ende der Feier spendete der im Frühjahr geweihte Priester Prof. Frederik Irenäus Herzberg den Primizsegen. Beim anschließenden einstündigen „Kirchenkaffee“ gab es die Gelegenheit zum Austausch mit einigen Gästen aus der Ökumene.
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Deo gratias!
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[Die Termine für die nächsten Eucharistiefeiern im Rheinland werden Mitte August bekannt gegeben. Nächster Termin der Gemeinde ist Dr. Daniel Gertes Priesterweihe und Primiz am 13./14. August 2016 in Ebenweiler bei Ravensburg.]